PORTRAIT
DRENSKI QUARTET
"THERE IS NO WORLD"
GREENSLEEVES
(EUROPEAN FOLK & THE ART OF BOSSA NOVA)
THE LAMENTO TRIO
(BAROQUE-JAZZ & CLASSICAL STANDARDS)


Die Bandbreite der Stile auf meinem Album "There Is No World" entspricht in vielem den Jazzstilen, die in den USA der 1960er Jahre koexistierten und deren gemeinsamer Nenner letztlich auf so abstrakte Attribute, wie "Blues" , "Swing" oder "Groove" hinausläuft.

Unter den Melodien sind wahre Ohrwürmer von einer emotionalen Wucht und Direktheit, die nicht nur Jazzfans in ihren Bann zieht!

Sie reichen vom modalen Jazz des legendären Miles Davis Albums "Kind Of Blue" über den damals omnipräsenten Swing à la Frank Sinatra bis hin zu den Stilen, die am Ende der 1960er dominant wurden: Dem Folk Rock à la Bob Dylan, wie er vom frühen Keith Jarrett adaptiert wurde, und dem Funk à la Cannonball Adderley und Joe Zawinul.

Der Titel "There Is No World" zitiert ein Kapitel aus dem spirituellen Meisterwerk "A Course In Miracles", dessen Niederschrift durch die renommierte Psychologin Helen Schucman im Oktober 1965 in New York begann.

In den 1960er Jahren kam es zu einer wahren Renaissance des einzigartigen englischen Traditionals "Greensleeves".
Auf seinem Album "Africa Brass" erblickte John Coltrane in "Greensleeves" einen Jazz-Waltz im Stil seines Superhits "My Favourite Things".

Dass die Swinging Sixties heute auch als das goldene Jahrzehnt des BOSSA NOVA gelten, ist kein Zufall, denn die Gattungen Jazz-Waltz und Bossa Nova sind sehr eng verwandt.

Viele populäre Jazz-Standards kursieren in beiden Stilistiken, wie z.B. der Titel "Fly Me To The Moon", dessen Interpretationen von Frank Sinatra bis zu Roger Cicero reichen.
Im englischen Traditional "Greensleeves" sehe ich nicht nur den Prototyp jedes Jazz Waltz oder Bossa Novas sondern ganz allgemein das Urbild eines jeden modernen Songs!

Wir haben es hier also mit einer Melodie zu tun, die sich geschichtlich und geografisch kaum eingrenzen lässt, also mit "Weltmusik" im besten Wortsinn.

 

Schon während meines Sudiums an der Hochschule für Musik Köln habe ich als Saxophonist und als Klarinettist gleichzeitig Jazz als auch alte Musik aufgeführt, u.a. als Solist mit klassischen Orchestern wie z.B. der Baltischen Philharmonie Danzig oder im Duo mit Kirchenorgel, z.B. im Dom zu Aachen.

Mit den Jahren kam zum Arrangieren das Komponieren hinzu,
und auch dies bewegt sich vielfach in der stilistischen Tradition von Formationen des Third Stream wie dem Modern Jazz Quartett - sozusagen
"between Jazz-Blues and Jazz-Fugue".

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